Ist eine Verkehrsrechtsschutzversicherung sinnvoll? Test & Vergleich

Wenn es um Verkehrsunfälle und damit verbundene Streitigkeiten geht, kann es aber sehr praktisch sein, wenn man jump4loves.com/russian-mail-order-bride/ ein Verkehrsrechtsschutzversicherung besitzt.

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Durch eine Verkehrsrechtsschutzversicherung können Kosten gespart und Ärgernisse professionell geklärt werden:

  • Zahlung auch im Falle der gerichtlichen Niederlage
  • Streitigkeiten rund um Unfälle, Kauf- und Reparaturverträge
  • Anwalts- und Gerichtskosten werden übernommen
  • Schützt Sie selbst, Ihre Kinder und den Lebenspartner

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1. Verkehrsrechtsschutz – die Bedeutung

Sie haben einen mehr oder minder schweren Verkehrsunfall. Die Schuldfrage ist ungeklärt. Jede Partei beharrt auf der Schuld des Gegenübers. Der Sachschaden ist enorm. Der Sachverhalt lässt sich nicht ohne anwaltliche Hilfe klären.

Was machen Sie in einem solchen Fall?

Sie können natürlich auf Ihr Recht pochen, gehen damit aber das Risiko ein, den Rechtsstreit zu verlieren. So kommen ziemlich hohe Kosten wie zum Beispiel Anwaltskosten, Gerichtskosten und Entschädigungskosten auf Sie zu.

Wenn Sie den Streit gewinnen, ist natürlich alles gut gelaufen oder Sie haben einfach Glück gehabt.

NUR:

Das Risiko ist sehr groß zu verlieren!

Um das Risiko zu minimieren, braucht man Verkehrsrechtsschutz. Zahlreiche Verkehrsrechtsschutzversicherungen vertreten hierbei Ihre Interessen.

2. Verkehrsrechtsschutzversicherung – Die Leistungen

Wer wirklich in solchen Streitigkeiten auf Nummer sicher gehen will, kommt an einer guten Verkehrsrechtsschutzversicherung nicht vorbei.

So sind zum Beispiel der ADAC Rechtsschutz, der HUK Rechtsschutz und der ARAG Rechtsschutz sehr bekannte und kompetente Partner bei Streitigkeiten im Straßenverkehr. Sie bieten teilweise recht unterschiedliche Leistungspakete an.

Jedoch sollten in jeder Verkehrsrechtsschutzversicherung folgende Leistungen enthalten sein:

  • Kostenübernahme der Gebühren beim Rechtsanwalt
  • gegebenenfalls anfallende Gerichtskosten bei schwierigen Fällen
  • die Kosten für die Berufung von Zeugen
  • falls der Prozess zu Ihren Leidwesen verloren geht – die Übernahme der Kosten der gegnerischen Partei

3. Der Versicherungsschutz

Für wen der Schutz der Verkehrsrechtsschutzversicherung letztendlich gilt, kann ganz abhängig vom gewählten Tarif sein.

Grundsätzlich können folgende Personengruppen geschützt werden:

  • Versicherungsnehmer
  • Partner des Versicherungsnehmers
  • Kinder
  • diverse weitere Familienmitglieder wie Eltern und Großeltern

Des weiteren gibt es zahlreiche Tarifen in welchen zusätzlich Radfahrer und Fußgänger rechtlich geschützt werden können. Schließlich passieren gerade mit diesen Verkehrsteilnehmer die meisten Unfälle.

In rechtlichen Streitigkeiten bietet sich somit eine Abdeckung dieser Risikogruppen auf jeden Fall an.

Optionale Leistungen

Wie bei allen Versicherungen gibt es auch hier unterschiedliche Tarife, die je nachdem auch mehr oder weniger Inklusiv-Leistungen enthalten.

Man sollte immer wissen, was man wirklich braucht und anschließend entscheiden, welchen Tarif man bei der jeweiligen Vekehrsrechtsschutzversicherung bucht.

Zu der Grundsicherung des Verkehrsrechtsschutz können noch folgende Leistungen hinzu kommen:

  • Verkehrsrechtsschutz für Berufskraftfahrer und Fahrer eines Dienstwagens
  • Rechtsstreitigkeiten, die durch Ordnungswidrigkeiten/Verkehrsdelikte wie zum Beispiel Parken im Parkverbot, Geschwindigkeitsüberschreitung und Überfahren einer roten Ampel entstehen

Bitte beachten Sie aber:

Wer vorsätzlich eine Ordnungswidrigkeit begeht, wird nicht von der Verkehrssrechtschutzversicherung gedeckt und muss somit alle Kosten tragen.

Die Verkehrsrechtsschutzversicherung kommt nicht für die Kosten Ihrer Verfehlungen wie Strafzettel auf.

Die Unterstützung umfasst den Rechtsbeistand/Kostenübernahme für die damit in Verbindung stehenden Rechtsstreitigkeiten.

4. Vergleichen lohnt sich

Genau wie bei Stromanbietern, KFZ-Versicherungen oder DSL-Anbieter lohnt sich immer ein Vergleich verschiedener Anbieter.

Beim Verkehrsrechtsschutzversicherung Vergleich können Sie immer die gewünschten Tarifoptionen angeben und es wird Ihnen anschließend eine Vielzahl von Anbietern mit ihren jeweiligen Tarifen präsentiert.

Selbst wenn Sie bereits eine Verkehrsrechtsschutzversicherung besitzen, kann sich ein Verkehrsrechtsschutz Preisvergleich lohnen. Sie können dabei immer einige Euros sparen. Über die Jahre verändern sich die Konditionen der Anbieter wie ADAC, ARAG oder ALLIANZ.

Ein Wechsel kann dann durchaus lohnenswert sein, wenn man dabei sogar noch etwas Geld sparen kann und trotzdem die gleichen Leistungen des Verkehrsrechtsschutz wahrnehmen kann.

5. Tests beachten

Die Stiftung Warentest hat relativ aktuell im Juli 2012 insgesamt 31 Verkehrsrechtsschutzversicherungen unter die Lupe genommen.

Wie man weiß, gehen die Tester meist hart ins Gericht mit ihren Testobjekten. Es konnte, in diesem Test, worin gut 90 Tarife der jeweiligen Anbieter kritisch beäugt wurden, aber erfreulicherweise 29 Anbieter als Empfehlenswert gekennzeichnet werden.

Folgende Test-Kategorien wurden dabei unterschieden:

  • ein Auto in der Familie
  • mehrere Autos in der Familie
  • Single-Haushalte mit einem Auto
  • Personen ohne Fahrzeuge

Das Ergebnis

autolenkrad

  • Familien mit mehreren Fahrzeugen können mit dem Tarif der ÖRAG am besten fahren. Der Tarif kommt ohne Selbstbehalt für den Versicherungsnehmer aus. Preis: 97 Euro/Jahr (mit 150 Selbstbeteiligung = 79 Euro/Jahr)
  • Familien mit lediglich einem Auto sind beim Verkehrsrechtsschutz der Alten Leipziger gut aufgehoben. Die Versicherung bietet einen Tarif ohne Selbstbeteiligung zum Preis von 83 Euro (mit Selbstbeteiligung von 150 Euro nur noch 71 Euro). In diesem Fall ist die ARAG günstiger – hier kostet der gleiche Tarif mit Selbstbeteiligung nur noch 60 Euro.

6. FAQ – Häufig gestellte Fragen

1. Ist meine Familie bei einer Verkehrsrechtsschutzversicherung mitversichert?

Ja. Bei allen Versicherungsanbietern gibt es meist einen speziellen Familien-Tarif, in welchem der Partner, die Kinder und gegebenenfalls auch weitere Verwandte mitversichert werden können.

2. Wann bin ich geschützt?

Wenn Sie oder Ihre Familienmitglieder Halter einer KFZ sind. Sie sind außerdem auch als Fahrradfahrer, Fußgänger oder Fahrgast von öffentlichen Verkehrsmitteln geschützt.

3. Welche Vorteile habe ich von einer Verkehrsrechtsschutzversicherung?

Es werden zahlreiche Kosten in Verbindung mit Verkehrsunfällen und Rechtsstreitigkeiten im Straßenverkehr übernommen. Dazu gehören zum Beispiel Anwaltskosten, Gerichtskosten, Gutachter-Kosten und gegebenenfalls auch die Kosten der Gegenseite übernommen. Außerdem wird auch Rechtsbeistand bei Ordnungswidrigkeiten wie Geschwindigkeitsüberschreitung oder das Missachten von Parkverboten gewährt.

4. Wann zahlt die Verkehrsrechtsschutzversicherung nicht?

Die Verkehrsrechtsschutzversicherung übernimmt keine Bußgelder, Strafzettel oder andere durch eigene Unachtsamkeit entstandenen Kosten. Ferner zahlt die Verkehrsrechtsschutzversicherung NICHT, wenn der Vorwurf des Vorsatzes im betreffenden Fall nachgewiesen werden kann.

5. Gilt die Versicherung auch im Ausland?

Ja. Die Verkehrsrechtsschutzverischerung gilt in der Regel in Europa und angrenzenden Mittelmeer-Staaten.

6. Kann man eine Verkehrsrechtsschutzversicherung auch noch direkt vor einem Rechtsstreit abschließen?

Nein. Wenn der Fall und alle damit zusammenhängenden Ansprüche schon vor Abschluss des Vertrages bestanden hat, tritt die Verkehrsrechtsschutzversicherung nicht dafür ein. Es gibt in der Regel außerdem nach Abschluss der Versicherung eine 3 bis 6 monatige Wartefrist, bevor eine Regulierung infrage kommt.

AUSNAHME:

Die Wartezeit entfällt, wenn der Versicherungsschutz durch einen Versicherungswechsel nahtlos auf den neuen Versicherer übergeht.